Ein Lautgedicht und Ausschnitte aus einem Gespräch mit dem kanadischen Radiokünstlers G.X. Jupiter Larsen
| Das Radiostück "Final" basierte auf einem Konzept, das eigentlich als Theaterstück umgesetzt werden sollte. Das ursprüngliche Dialogstück handelte von einer abstrakten Debatte, die sich um einen wiederum abstrakten Begriff der Existenz drehte. Das Stück konnte entweder ähnlich wie ein Lautgedicht interpretiert werden, oder aber man hörte auf die Bedeutungen hinter den Worten und nahm es als literarische Erfahrung auf. Für das Radio ging Jupiter Larsen von einem ähnlichen Ansatz aus. Er ließ verschiedene seiner Freunde und Bekannten von diesen beliebig ausgesuchte Fragmente aus seinem Stück auf Tonband lesen. Diese Aufnahmen waren das Grundmaterial für Jupiter Larsens erstes Tonbandradiostück - das erste also, das nicht in einer Live-Sendung fertiggestellt worden ist, sondern im Studio des Wiener Funkhauses. Jupiter Larsen in einem Gespräch über sein Radiostück: "Beim Anhören dieses Radiostückes kann man also versuchen dem Inhalt dessen, was die Stimmen sagen zu folgen, oder aber man entspannt sich und gibt sich dem Gesamteindruck der Töne und Klänge die von den Stimmen erzeugt werden hin." |