"Niemandsland" - ein TRANSIT-Projekt - war und ist in verschiedenen
künstlerischen Präsentationsformen zu sehen und zu hören: Als
Videoinstollotion im Tiroler Londesmuseum Ferdinondeum* (26.10. -1.".),
als Live-Performance im ORF-Landesstudio Tirol (26.20.), sowie im
Kunstradio als eigenständiges Radiostück.
"Niemandsland" sind Räume der Bewegung und der Begegnung im Alltag:
Wartesääle von Bahnhöfen und Flughäfen, Orte des Treffens und des
Abschieds. Diese "Transiträume", auf die das Stück anspielt, rufen
Assoziationen an eine Reise durch die Zeit hervor, der Raum scheint
Nebensache zu bleiben - eine Reise durch die Kindheit, die
Vergangenheit...
"Niemandsland" ist aber auch ein "Theater des Hörens" ("Teatro dell'
ascolto"), das durch den Gebrauch digitaler Technologien um eine Dimension
erweitert wurde. Die Stimmen der Akteure wurden elektronisch modifiziert,
was jener Entfremdung entspricht, die im griechischen Theater durch die
Verwendung von Masken hervorgerufen wurde.
In "Niemandsland" geht es auch um die künstlerische Koexistenz "alter"
und "neuer" Medien und um die Geschichte der sogenannten "neuen"
Technologien.