II. "A MAN IN A ROOM GAMBLING"
ein immaginäres Landschaftsbild von Robert Zahornicky
An der linken Seite des Gaisbachs entlang und dann am rechten Ufer: mit dem Mikrophon hat der Künstler den Klang des Wassers und seiner eigenen Schritte eingefangen. Seine Bewegungen (zehn Links-und zehn Rechtsdrehungen), bzw. die des Mikrophons, verändern dabei die Klangstärke und den Geräuscheffekt. Der Wechsel von Nähe und Distanz erzeugt eine Abfolge verschiedener Bilder: einmal ist der Gaisbach als ruhiges Bächlein zu hören, ein andermal als reißender Strom oder Wasserfall. Felsen reflektieren die Geräusche.
Die von ihm aufgenommenen Naturgeräusche hat Robert Zahornicky weder geschnitten, noch gesampelt. In ihrer gänzlich unbearbeiteten Form können sie vom Hörer wahrgenommen werden.
Das Wasser in seiner Bewegung stellt in den Arbeiten des Bildenden Künstlers Robert Zahornicky ein wesentliches Element dar: "Der Fluß ist zeitlos. Er ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich, er verbindet alle Zeiten miteinander", erklärt der Künstler die Bedeutung des "nassen Klangkörpers".
