von ein Live-Radiostück von DEZIBEL
ein Radiostück von Robert Zahornicky
MUSIKER und TÖNE:
Didier Hampl - el
Javier F. Senra - h
B.B. Tomato - g
Richard Mulser - d
Martin Philadelphy - a
Max P. Moser - e
Grundthema von "A DAYS TOUR": die akustische Darstellung der unterschiedlichen Tagesabläufe der beiteiligten Künstler in komprimierter Form (Erwachen, 1. Tageshälfte, Mittag, 2. Tageshälfte, Abend, Nacht).
Präsentiert wird der Musiker-Alltag in Form einer "musikalischen Gruppendiskussion": sechs Gitarren und ihre Bediener kommunizieren miteinander innerhalb eines Systems, in dem als Verständigungsmedium sechs jeweils auf einen
einzelnen Ton gestimmte Gitarren fungieren (die Töne el, a, d, gi, h, e).
Die allgegenwärtigen, "groovigen" Improvisationen lösen beim Hörer vor allem durch die vielen akustischen Sonderreize (Obertöne, Fehltöne, Interferenzen durch die sichverändernde Stimmung) verschiedene Assoziationen aus. Akustische Reize natürlichen Ursprungs (z.B.trompetende Elefanten), werden vom Hörer ebenso geortet, wie synthetische Klangquellen (Synthisizer, Sampler).
Während einer Performance in der Innsbrucker Workstation werden die einzelnen Phasen des Stücks in 5-minütige Hörbilder gegliedert und für das ORF-KUNSTRADIO live mitgeschnitten.
Saxophon: Alexander Borek
Trommel: Robert Zahornicky
Die Opfer stammen aus allen Teilen der Welt: sie wurden verfolgt, verhaftet, gefoltert und ermordet. Manche von ihnen verschwanden für immer.
Auch dieses ORF-KUNSTRADIO-Stück soll dazu beitragen, daß ihr Schicksal nicht in Vergessenheit gerät.
Zwischen den einzelnen Appellen sind Saxophontöne und Trommelschäge zu hören.
