Christof Migone, der im Rahmen des TRANSIT-Symposiums "ON THE AIR" in
Innsbruck eine Performance gestaltete, hat das Radio schon seit langem als
"kreative Form", als "Instrument" entdeckt. Er zählt zu den Protagonisten
in der kanadischen Radiokunst-Szene: "Das Radio verbindet die verschiedenen
Regionen Kanadas miteinander - man könnte die Sender mit Eisenbahnlinien
vergleichen". Als Radiokünstler gestaltet er die Programme einer lokalen
Sendestation, die vor allem auch von Studenten des dort angesiedelten
College-Camps genutzt wird. Von lokalen Sendern mit speziellen Programmen
erhofft sich Migone vor allem auch die "Kommunikation mit den Hörerkreisen
übers Radio". Die Kommunikation mit Künstlern aus anderen Genres (Tänzer,
Musiker) entsteht durch seine von ihm angestrebten Interferenzen:
Radiokunst soll verschiedene Kunstbereiche miteinander verbinden.