im Rahmen der Initiative "Freie Frequenz Linz"
Ein dort aufgestelltes "Speakers Corner" bildete den Rahmen einer Live-Aktion: einigen Oberhäuptern österreichischer Städte sollte dort ein Statement "abgerungen" werden, wie die Initiatoren erläutern. Danach hatten die Passanten am Linzer Taubenmarkt die Gelegenheit,im dorthinverlegten "Speakers Corner" "frei von der Leber weg" verbal loszulegen. Aus diesem O-Tonmaterial - den Statements der Bürgermeister und der Passanten - erarbeiteten "Die Fabrikanten" ein "demo-phon" gestaltetes Radio-Feature.
"WEAVE" beginnt mit einem Text von Andre Stanley und einer Spieluhrmelodie. Sprache und Klang verformen und verdichten sich schließlich zu einem Gewebe aus Tönen, aus dem sich ständig neue Klangmuster herausbilden. Das dafür verwendete Material hat Elisabeth Schimana der ersten "Schlafradio"-Sendung von Norbert Math entnommen - jener Radioarbeit, die als Erstlingsproduktion des "work in progress" "Schlafradio" für alle nachfolgenden "Schlafradio"-Serienfolgen das Ausgangsmaterial bildet.
Das Klanggewebe - "Weave" - scheint sich zu Wolken zusammenzuballen, die im Traum vorüberziehen. Dazwischen schlängelt sich E. Schimanas Stimme, die sich klanglich transformiert. Im Schlaf - so die Autorin -werden "Erinnerungen an den Wachzustand neu erfunden".
Wie bereits in vorangegangenen "Schlafradio"-Sendungen des KUNSTRADIO wurden auch diesmal Künstler und Künstlerinnen aufgefordert, das diesmal gesendete "Schlafradio"-Stück "WEAVE" mitzuschneiden, zu einem neuen "Schlafradio"-Stück nach eigenem Konzept zu verarbeiten und dieses ans KUNSTRADIO einzuschicken.
Bisher wurden folgende "Schlafradio"-Produktionen gesendet:
