SONNTAG, 10. April 2005, 23:05. - 23:45, Ö1

KUNSTRADIO - RADIOKUNST





Don’t Follow me. Follow your life

von Bruno Pisek

Technik: Anton Reininger

PLAY

http://stream.sil.at:7562/content/2005A/10_04_05.mp3

A CASSETTE OF THIS PROGRAM CAN BE ORDERED FROM THE "ORF TONBANDDIENST"


[ English Version ]

“The body is a soundfactory and it never never stops”, says Henri Chopin, “and every human is an orchestra with different sounds.”

Stichworte: Soundpoetry. Audiopoems. Soundscape. Lautpoesie. Lautgedicht. Klanglandschaft.

Die Klangwelt der menschlichen Stimme ist bekanntlich ziemlich reichhaltig. Sobald wir die menschliche Stimme durch ein Vergrösserungsglas betrachten indem wir das Mikrophon in extremer Nahaufnahme verwenden oder auch die Zeitlupe zum Abspielen verwenden, entdecken wir alleridngs eine ganz andere Klangwelt.
Gemeinsam mit den Aufnahmen von verschiedenen Orten und deren unterschiedlichen geophonen, sowie biophonen Strukturen ist diese Radioarbeit eine Hommage an das Leben.

Don’t Follow me. Follow your life basiert auf Klängen, die Leben konstituieren und signalisieren. Atem und Stimme, genauso wie Geräusche und Sounds von Landschaften werden symbolisch als Zeichen für Leben verstanden.
Bruno Pisek startete die Arbeit an diesem Stück letzten Herbst mit einer Reise nach England zu dem bekannten Lautpoeten Henri Chopin. Nur einen Monat später leiteten die beiden Künstler gemeinsam eine Lautpoesieklasse an der Schule für Dichtung in Wien.
Die radiophone Arbeit lebt von Stimmklangaufnahmen der Englandreise, sowie der Lautpoesieklasse, die im Studio RP3 im Funkhaus in Wien stattfand, ausserdem wurde als zusätzliches Material Aufnahmen der Performances im Wiener Porgy und Bess verwendet. Die Stimmen: Henri Chopin, Heike Fiedler, Mitch Heinrich, Bruno Pisek, Sophie Reyer, Peter Waugh.

Diese Sendung wird auch in 5.1 Surround Sound via SAT TRANSPONDER 115 gesendet.

listen Hören sie ein Interview mit Bruno Pisek

Danksagung:
Anton Reininger für die engagierte 5.1 Mischung. Christoph Amann für die Life-Aufnahme im Porgy und Bess. Mitch Heinrich für die Assistenz im Unterricht und Live. Der Schule für Dichtung und dem Funkhaus Wien für die Zusammenarbeit bei der Durchführung der Meisterklasse Henri Chopin - Poesie Sonóre. Elisabeth Zimmermann vom Kunstradio und Eva Roither von der Feature Redaktion. Heike Fiedler, Sophie Reyer und Peter Waugh für die offene Begegnung und für ihre Stimmen. Und Henri Chopin für seine Poesie.


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