Lisa Spalt



Geboren 1970 in Hohenems. Studium der Deutschen Philologie und der Romanistik. Arbeiten zum Handeln in Sprache und Bild.
Publikationen: "leichte reisen von einem ende der erde" im Blattwerk-Verlag 2001; "saschaident. saschaideal" bei Das fröhliche Wohnzimmer Edition 2003; "de chamälaeon" bei herbstpresse 2005. "Verstehen der Männer der Frauen", Hörspiel, ORF 2005.
Derzeit Umsetzung des Projekts COPY & PASTE (Text- und Animationsfilmebene) mit Clemens Gadenstätter (Musik).

Zusammenarbeiten mit Komponisten:

— 1996 Sprachmaterial zum Quartett „Variationen und alte Themen" von Clemens Gadenstätter [UA am 19. 4. 1997 im Schömer-Haus, Klosterneuburg];

— 1996/97 Sprachmaterial für die Klanginstallation „telenovela" von Peter Böhm [UA am 19. 4. 1997 im Schömer-Haus in Klosterneuburg];

— 1997 gemeinsam mit dem Komponisten Clemens Gadenstätter „ballade l" [UA 5. 11. 1997 (Wien Modern) durch Matteo de Monti (Baßbariton) und Florian Müller (Klavier). 7. 6. 1998 Aufführung von „ballade" im Rahmen des Festivals Resistance Fluctuations, veranstaltet von Vires Performance Center for New and Experimental Music (Los Angeles County Art Museum) durch Salome Kammer (München) und Florian Müller (Wien)]

Zusammenarbeiten mit bildenden KünstlerInnen:

— 1997 Sprachmaterial zum Film „telenovela" von Corinne Schweizer (UA im Rahmen der Diagonale 1998);

— 1999 Sprachebene zu einem Grafikzyklus von Gerhard Brandl (Ausstellung im Rahmen des Projekts Zeichensetzung in oberösterreichischen Galerien und Museen)

Hörstückfassungen von Theaterstücken Konrad Bayers:

— März 1997 Textbucherstellung und Regie für eine halbmusikalische Aufführung von Konrad Bayers Stück „idiot" [Aufführung am 17. 3. 1997 im Rahmen des Festivals „Hörgänge"; Wiener Konzerthaus];

— Nov. 1997 Bearbeitung von Konrad Bayers Stück „der berg" für eine Hörstückfassung; Elektronik: Peter Böhm. [aufgeführt am 15. 11. 1997 anläßlich der „Tage für zeitgemäße Musik — Bludenz"]

Buchveröffentlichungen:

— „gegndn". Wien: das fröhliche wohnzimmer-edition 1998;

— „leichte reisen von einem ende der erde". Linz/Wien: Blattwerk 1999;

— im Juli 2000 erscheint „tag day" (gemeinsam mit Clemens Gadenstätter) in der edition gegensätze;

— Die Partitur zu „ballade1" ist erschienen bei Buch- und Musikverlag Ariadne — Wien (Ariadne 97032)

Veröffentlichungen in Anthologien:

— im Juli 2000 erscheint ein Beitrag zum Projekt „Scheinstellungen" (Alte Schmiede) im Dokumentationsband des Blattwerk-Verlags;

— Im Herbst 2000 erscheint ein Beitrag zum Thema "Decodierung/Recodierung" in einer entsprechenden Anthologie des Triton-Verlags

Zeitschriftenpublikationen:

— freibord, Perspektive, V#2, TON

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— 1999 Teilnahme an „act 99 — Russisch-österreichischer Literaturdialog" im Stifterhaus in Linz;

— 1999 Teilnahme am Projekt „Drehpunkte (Scheinstellungen)", betreut von Thomas Eder und Christian Steinbacher, Alte Schmiede Wien.

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— Seit März 1998 Verlegerin und Herausgeberin der „edition ch";

— laufend Buchbesprechungen für die Vorarlberger Nachrichten und das Literaturhaus in Wien;

— Gemeinsam mit Clemens Gadenstätter und dem „ensemble neue musik — wien" Projektion und Organisation von interdisziplinären Veranstaltungen (Ton — Text — Bild)

Im Jänner 2000 ist mit großem Erfolg eine entsprechende Reihe „salon 13" im „echoraum" in Wien angelaufen, die mit sechs Abenden pro Jahr an ausgewählten Beispielen zeitgenössischer Musik, Literatur und Bildender Kunst verwandte Strukturen, Techniken und Arbeitsstrategien aufzeigt. Umrahmt wird der jeweilige Abend von kurzen Videostatements der KünstlerInnen, welche wiederum gespiegelt werden durch special guests aus Wissenschaft und Technik (beispielsweise durch Dr. Markus Arndt mit einem Vortrag zu den quantenphysikalischen Experimenten der Zeilinger-Gruppe oder Dr. Alexander Mehlmann mit einem Beitrag zur Spieltheorie).

Mitgliedschaften:

Mitglied der Grazer Autorenversammlung und des Vorarlberger Autorenverbandes


Sendungen im ORF-Kunstradio:

26. 11. 2000: LITERATUR ALS RADIOKUNST: „Leichte Reisen von einem Ende der Erde"
19. 03. 2006: TRACK 5
23. 12. 2018: Das Institut




BIOGRAPHIES